Bei einem größeren Polizeieinsatz im Ortenaukreis sind am Dienstagmorgen mehrere Menschen vorläufig festgenommen worden. Wohnungen und Geschäftsräume in Offenburg, der nördlichen Ortenau und im Kinzigtal wurden durchsucht. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts auf Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen.
Nach Angaben vom Polizeipräsidium Offenburg ermittelt die Kriminalpolizei bereits seit dem Frühjahr 2026 gegen eine Gruppierung deutscher und russischer Staatsbürger. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, mit größeren Mengen Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Die Vorwürfe sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Bei den Durchsuchungen am frühen Dienstagmorgen wurde die Kriminalpolizei von Spezialeinheiten des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt.
Mehrere Personen im Alter zwischen 21 und 64 Jahren wurden vorläufig festgenommen und in Gewahrsamseinrichtungen der Polizeireviere gebracht.
Rauschgift und weitere Gegenstände sichergestellt
Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler nach Angaben der Polizei Rauschgift sowie weitere Gegenstände und stellten diese sicher. Welche Mengen gefunden wurden und worum es sich bei den weiteren Gegenständen handelt, konnte die Polizei zunächst nicht beziffern.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Offenburg dauern an. Weitere Angaben zu den Festgenommenen oder möglichen strafrechtlichen Konsequenzen machte die Polizei zunächst nicht.







