Bei einer vierstündigen Verkehrskontrolle auf der B33 zwischen Haslach und Hausach hat die Polizei 20 Verstöße festgestellt, die nicht mehr nur mündlich geahndet werden konnten. Besonders auffällig waren nach Angaben der Verstöße fehlende Nachweise über Lenk- und Ruhezeiten bei Warenlieferungen eines großen Versandhauses.
Kontrolliert wurden Ende vergangener Woche vor allem Kleintransporter, Wohnmobile und Gespanne. Beteiligt waren Beamte vom Polizeirevier Haslach, vom Polizeipräsidium Einsatz und vom Verkehrsdienst Offenburg. Im Mittelpunkt standen die Verkehrssicherheit sowie die Einhaltung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten.
Vier Verstöße betrafen die Ladungssicherung. In drei dieser Fälle waren laut Polizei gefährliche Güter nicht ausreichend gesichert. Zwei Verkehrsteilnehmer verwendeten während der Fahrt außerdem Hilfsmittel, die vor Geschwindigkeitskontrollen warnen. Gegen sie wurden Bußgelder verhängt.
Keine erforderlichen Nachweise vorgelegt
Besonders häufig beanstandete die Polizei die vorgeschriebenen Aufzeichnungen zu Lenk- und Ruhezeiten. Bei allen kontrollierten Fahrzeugen, die Waren für ein großes Versandhaus auslieferten, konnten die Fahrer die erforderlichen Nachweise nicht vorlegen.
Nach Angaben der Polizei decken sich diese Feststellungen mit Ergebnissen aus Kontrollen der vergangenen Monate. Welches Versandhaus und welche Subunternehmen betroffen sind, nennt die Polizei in ihrer Mitteilung nicht.
Die zuständigen Ämter für Arbeitsschutz sollen über die Fälle informiert werden. Die Polizei regt dort Betriebsprüfungen bei den betroffenen Subunternehmen an.
Bei den kontrollierten Wohnmobilen stellte die Polizei diesmal keine gravierenden Verstöße im Zusammenhang mit mitgeführten Gasflaschen fest.







