(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Offenburg
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Ein Senior aus Achern-Önsbach ist durch eine mehrstufige Betrugsmasche um einen niedrigen fünfstelligen Betrag gebracht worden. Die Täter gaben sich unter anderem als Bankmitarbeiter und Rechtsanwalt aus. Eine weitere Zahlung konnte die Polizei Mitte September verhindern.
Begonnen hatte der Betrug bereits im August. Ein angeblicher Bankmitarbeiter kontaktierte den Senior und behauptete, wegen unbezahlter Lotteriebeiträge stehe eine Sperrung seines Kontos bevor. Um diese angeblich abzuwenden, wurde der Mann an einen vermeintlichen Rechtsanwalt verwiesen.
Dieser verlangte zunächst einen vierstelligen Betrag. Nachdem der Senior bezahlt hatte, erhielt er wenige Tage später eine gefälschte Gewinnurkunde über eine sechsstellige Summe. Der angebliche Rechtsanwalt stellte ihm die Auszahlung in Aussicht, verlangte dafür jedoch eine weitere Zahlung als vermeintliche Notargebühr. Daraufhin überwies der Senior erneut Geld.
Mitte September meldete sich nach Polizeiangaben auch noch ein angeblicher Polizeibeamter eines Kölner Betrugsdezernats. Kurz darauf forderte der vermeintliche Rechtsanwalt eine weitere Gebühr. Der Senior wurde schließlich misstrauisch und schaltete die Polizei ein.
Beamte vom Polizeirevier Achern erkannten den Betrug und verhinderten eine weitere Zahlung. Insgesamt erbeuteten die Täter laut Polizei einen niedrigen fünfstelligen Betrag.
Die Polizei warnt davor, Geld auf unbekannte Bankverbindungen zu überweisen. Bei ungewöhnlichen Forderungen sollte man sich nicht unter Druck setzen lassen, die Situation hinterfragen und Angehörige oder andere Vertrauenspersonen hinzuziehen.






