(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Hauptzollamt Lörrach
Der Zoll hat im Bezirk des Hauptzollamts Lörrach, also in ganz Südbaden, mehrere Baustellen auf Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung kontrolliert. Die Aktion fand am 10. März im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung statt.
Rund 70 Zollbeamtinnen und Zollbeamte waren von den Standorten Lörrach, Freiburg und Offenburg aus im Einsatz. Sie überprüften insgesamt elf Baustellen und befragten dabei 203 Beschäftigte von 36 verschiedenen Unternehmen zu ihren Arbeitsverhältnissen.
Ziel der Kontrollen war es unter anderem zu prüfen, ob Beschäftigte korrekt zur Sozialversicherung angemeldet sind, Mindestlöhne eingehalten werden und ausländische Arbeiter über gültige Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen verfügen.
Bei den Kontrollen ergaben sich in 20 Fällen Hinweise auf mögliche Verstöße. Fünfmal besteht der Verdacht, dass der Mindestlohn nicht gezahlt wurde. Vier weitere Fälle betreffen mögliche Unregelmäßigkeiten bei den Sozialkassenbeiträgen.
Außerdem trafen die Zöllner mehrere ausländische Arbeitnehmer ohne gültige Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis an. Gegen die Männer wurden noch vor Ort Strafverfahren eingeleitet.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls führt regelmäßig bundesweite Schwerpunktprüfungen durch. Besonders im Baugewerbe werden solche Kontrollen häufig durchgeführt, da die Branche als besonders anfällig für Schwarzarbeit gilt.
Der gesetzliche Mindestlohn liegt seit dem 1. Januar 2026 bei 13,90 Euro pro Stunde.
Bild: Hauptzollamt Lörrach





