(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: ver.di Bezirk Südbaden Schwarzwald

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Über 200 Beschäftigte wollen in Freiburg ein Zeichen setzen: Am Mittwoch, 4. März 2026, ruft die Gewerkschaft ver.di zu einem ganztägigen Warnstreik bei der AOK in Freiburg auf. Erwartet werden laut ver.di Mitarbeitende aus fünf Regionen, darunter der Südliche Oberrhein, Schwarzwald-Baar-Heuberg, Hochrhein-Bodensee, Mittlerer Oberrhein und Nordschwarzwald.

Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen. Nach Angaben der Gewerkschaft liegt bislang kein aus ihrer Sicht verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber vor. Dieses sehe unter anderem keine Entgelterhöhung im ersten Halbjahr 2026 sowie jeweils zwei Prozent Tabellensteigerung ab Juli 2026 und Juli 2027 vor. Für Auszubildende seien monatlich 40 Euro mehr vorgesehen.

ver.di fordert dagegen 7,5 Prozent mehr Entgelt, mindestens jedoch 375 Euro, 150 Euro mehr Ausbildungsvergütung sowie die Anrechnung der Ausbildungszeit auf die Erfahrungsstufe. Zudem solle ein Vorteil für Gewerkschaftsmitglieder vereinbart werden.

Die Streikenden treffen sich ab 10.00 Uhr im Gewerkschaftshaus Freiburg, eine Kundgebung ist um 12.00 Uhr am Fahnenbergplatz geplant. Der Warnstreik ist Teil bundesweiter Aktionen in der laufenden Entgeltrunde. Laut ver.di soll damit der Druck auf die Arbeitgeberseite erhöht werden, um einen aus Sicht der Gewerkschaft fairen Tarifabschluss zu erreichen.

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