(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Lörrach
Der Waldumbau im Stadtwald Lörrach wird konsequent fortgesetzt. Ziel ist es, anfällige Fichtenbestände schrittweise durch stabile und ökologisch wertvolle Eichenwälder zu ersetzen, teilt die Stadt Lörrach mit. Grundlage ist ein vom Gemeinderat beschlossenes Ökopunktekonzept.
Konkret werden in den kommenden Tagen am Stockertgrabenweg auf der Gemarkung Brombach bis zu zwei Hektar eines Fichten-Tannenwaldes geräumt. Teile der betroffenen Bestände sind bereits vom Borkenkäfer geschädigt. Das entstehende Waldbild könne zunächst ungewohnt wirken, sei jedoch Teil einer langfristig angelegten Entwicklung, so die Stadt. Bereits im Herbst sollen die Flächen planmäßig mit Eichen und weiteren standortgerechten Baumarten bepflanzt werden.
Mit dem Waldumbau verfolgt die Stadt mehrere Ziele. Zum einen entstehen widerstandsfähige Wälder, die besser mit den Folgen des Klimawandels umgehen können. Zum anderen werden durch die ökologische Aufwertung sogenannte Ökopunkte generiert, die für den Ausgleich künftiger Bau- und Entwicklungsmaßnahmen benötigt werden. Dieses Verfahren kam bereits bei früheren Projekten, etwa in Haagen und Brombach, zum Einsatz.
Ein weiterer Schwerpunkt lag zuletzt in Hauingen, wo Sturmwurfflächen aus dem Jahr 2023 schrittweise umgebaut werden. Darauf aufbauend werden nun auch instabile, noch stehende Fichtenbestände gezielt entnommen und in artenreiche Eichensekundärwälder überführt. Die Maßnahmen erfolgen laut Stadt in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde und der Forstbehörde.


