(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Gemeinde Münstertal
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Die Gemeinde Münstertal zieht wegen der anhaltenden Trockenheit weitere Konsequenzen: Ab kommender Woche werden die gemeindeeigenen Blumen im öffentlichen Raum nicht mehr bewässert. Damit soll Trinkwasser eingespart und die Versorgung langfristig gesichert werden.
Hintergrund sind sinkende Wasserstände und deutlich zurückgehende Schüttungen der gemeindeeigenen Quellen. Laut Bürgermeister Patrick Weichert hat die Sicherstellung der Trinkwasser- und Löschwasserversorgung derzeit oberste Priorität.
Auslöser für die Entscheidung waren auch Hinweise aus der Bevölkerung. Mehrere Bürgerinnen und Bürger hatten die Gemeinde darauf aufmerksam gemacht, dass trotz der Sparappelle weiterhin Blumenkästen an Brückengeländern und Blumenbeete bewässert wurden.
Von der neuen Regelung ausgenommen bleiben Jungbäume sowie Hecken und andere Gehölze. Sie sollen weiterhin Wasser erhalten, da sie bei längerer Trockenheit dauerhaft Schaden nehmen oder sogar absterben könnten. Ihr Erhalt sei wichtig für das Ortsbild, das Mikroklima und die langfristige Entwicklung des öffentlichen Grüns.
Bürgermeister Patrick Weichert räumt ein, dass einige Blumen in den kommenden Wochen vertrocknen könnten. Die Gemeinde wolle mit diesem Schritt jedoch bewusst mit gutem Beispiel vorangehen und alle Bürgerinnen und Bürger zu einem sparsamen Umgang mit Trinkwasser aufrufen.






