(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadtverwaltung Weil am Rhein

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Die Asiatische Tigermücke breitet sich auch in Weil am Rhein aus – jetzt ruft die Stadt die Bevölkerung zur Mithilfe bei der Bekämpfung auf. Besonders im Frühjahr lässt sich die Ausbreitung noch deutlich eindämmen.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, entscheiden die kommenden Wochen darüber, wie stark sich die Tigermücke im Sommer entwickelt. Bereits kleine Wasseransammlungen reichen aus, damit sich die Larven der Stechmücken vermehren können.

Typische Brutplätze sind etwa Blumentopfuntersetzer, Gießkannen, Eimer, Spielzeug oder offene Regentonnen. Auch Vogeltränken oder Wasserschalen sollten regelmäßig geleert und frisch befüllt werden. Wichtig sei es außerdem, Dachrinnen auf Verstopfungen zu kontrollieren und Abdeckplanen straff zu spannen, damit sich dort kein Wasser sammeln kann.

Zur Bekämpfung können auch sogenannte Bti-Tabletten eingesetzt werden. Dabei handelt es sich laut Stadt um einen biologischen Wirkstoff, der gezielt Mückenlarven im Wasser abtötet, für andere Tiere jedoch ungefährlich ist. Die Tabletten werden im Rathaus sowie in den Ortsverwaltungen ausgegeben.

Die Tigermücke fällt laut Stadt vor allem durch ihr aggressives Verhalten auf. Anders als heimische Mücken sticht sie häufig tagsüber und mehrfach hintereinander. Außerdem kann sie Krankheiten wie Dengue-, Zika- oder Chikungunya-Fieber übertragen.

Mitarbeitende der Stadtverwaltung sind in den kommenden Wochen im Stadtgebiet unterwegs, um über die Bekämpfung der Tigermücke zu informieren und Hinweise zu möglichen Brutstätten zu geben. Nach Angaben der Stadt konnte die Belastung im Jahr 2025 bereits reduziert werden – vor allem durch die Mithilfe der Bevölkerung.

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