Das Sport- und Freizeitbad Teningen soll zunächst bis 2029 im bisherigen finanziellen und wirtschaftlichen Rahmen weiterbetrieben werden. Gleichzeitig soll ein neuer Arbeitskreis nach Lösungen für den langfristigen Erhalt, die Entwicklung und den Betrieb vom Freibad suchen. Der Gemeinderat entscheidet darüber am Dienstag, 29. September.
Der Technische Ausschuss hat dem Vorschlag bereits einstimmig mit neun Ja-Stimmen zugestimmt. Grund für die weitere Beratung ist ein wachsender Investitionsstau. Eine umfassende Sanierung auf Grundlage der bisherigen Machbarkeitsstudie kann sich die Gemeinde nach Einschätzung der Verwaltung trotz möglicher Fördermittel derzeit nicht leisten.
Die Studie aus dem Frühjahr 2025 sieht eine Generalsanierung unter Beibehaltung beziehungsweise Verbesserung der vorhandenen Beckenkapazitäten vor. Wie hoch die dafür veranschlagten Gesamtkosten und der kommunale Eigenanteil sind, nennt die aktuelle Sitzungsvorlage nicht.
Arbeitskreis mit Bürgerbeteiligung geplant
Statt kurzfristig über eine große Sanierung zu entscheiden, soll der „Arbeitskreis Zukunft Freibad Teningen“ eingesetzt werden. Neben Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker Schuler und Vertretern von Gemeinderat und Verwaltung sollen daran auch die DLRG sowie ein bis zwei Vertreter organisierter Bürger-Interessensgruppen teilnehmen.
Der Arbeitskreis soll zunächst den baulichen Zustand und die wirtschaftliche Situation vom Freibad bewerten. Anschließend sollen notwendige Investitionen nach Dringlichkeit und Finanzierbarkeit geordnet und Möglichkeiten für einen wirtschaftlicheren Betrieb untersucht werden. Auch mögliche Partnerschaften zum Erhalt vom Freibad sollen Thema sein.
Für externe Fachleute stehen im laufenden Jahr zunächst maximal 11.999 Euro einschließlich Mehrwertsteuer zur Verfügung. Denkbar sind laut Vorlage unter anderem Experten für Bädertechnik und den Bäderbetrieb. Die erste Sitzung vom Arbeitskreis soll möglichst im Oktober stattfinden.
Keine neue Machbarkeitsstudie
Bis Ergebnisse aus dem Arbeitskreis vorliegen, soll keine neue Machbarkeitsstudie für eine Generalsanierung beauftragt werden. Damit würde Teningen zunächst auch auf die Teilnahme an einer kurzfristigen Neuauflage eines Förderprogramms verzichten.
Das Freibad soll stattdessen bis 2029 auf Grundlage vom bisherigen Budget weiterbetrieben werden. Dieser Zeitraum orientiert sich an der Restlaufzeit bestehender Betreiberverträge. Die konkreten Mittel müssen weiterhin mit den jeweiligen Gemeindehaushalten beschlossen werden.
Grundlegende Entscheidungen über die Zukunft vom Freibad sollen erst getroffen werden, wenn die Ergebnisse des Arbeitskreises vorliegen und im Gemeinderat beraten worden sind.







