(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Innenministerium Baden-Württemberg, Polizeipräsidium Freiburg
Neue Einsatzmittel für mehr Sicherheit im Polizeialltag werden jetzt auch in Südbaden erprobt. In Freiburg und ganz Südbaden startet ein Pilotprojekt mit Distanz-Elektroimpulsgeräten, umgangssprachlich als Taser bekannt. Ziel ist es, die Ausstattung der Polizei weiterzuentwickeln und Einsatzkräfte in gefährlichen Situationen besser zu schützen.
Nach Angaben des Polizeipräsidium Freiburg werden die Geräte im Streifendienst mehrerer Reviere getestet. Dazu zählen die Polizeireviere Freiburg-Nord und Freiburg-Süd im Stadtgebiet sowie die Reviere Weil am Rhein und Titisee-Neustadt im ländlichen Raum. Parallel dazu erprobt das Polizeipräsidium den Einsatz der Geräte bei einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit.
Der Projektstart der Pilotierung erfolgt im Zentrum für Einsatztraining des Polizeipräsidiums Freiburg in Umkirch am Freitag, den 16. Januar. Begleitet wird der Auftakt durch Vertreter des Landes, darunter Innenminister Thomas Strobl. Die Landesregierung will mit der Erprobung prüfen, wie sich die neuen Geräte im täglichen Einsatz bewähren.
Distanz-Elektroimpulsgeräte sollen laut Innenministerium eine zusätzliche Option unterhalb des Schusswaffeneinsatzes bieten. Sie werden bereits seit Jahren in verschiedenen Bundesländern und bei der Bundespolizei getestet. Die aktuelle Pilotphase in Baden-Württemberg dient dazu, Erfahrungen im Streifendienst zu sammeln und eine mögliche spätere Einführung fachlich zu bewerten.
Bild: KI-generiert


