KREIS EMMENDINGEN

Regierungspräsident Carsten Gabbert hat Emmendingen besucht

Die Stadt Emmendingen befürchtet zusätzliche Verkehrsbelastungen auf der B3 durch anstehende Bauarbeiten an der A5 und geplante Gleissanierungen. Bei einem Besuch von Regierungspräsident Carsten Gabbert brachte die Stadt deshalb ihre Verkehrs- und Infrastrukturthemen beim Regierungspräsidium vor. Auch ein vorgezogener Ausbau des Bahnhaltepunkts Bürkle-Bleiche wurde gefordert.

Nach Angaben der Stadt müsse frühzeitig betrachtet werden, welche Auswirkungen die verschiedenen Baumaßnahmen auf das örtliche Straßennetz haben könnten. Fachbereichsleiter Tobias de Haën machte deutlich, dass insbesondere mögliche zusätzliche Belastungen auf der B3 berücksichtigt werden müssten.

Beim Ausbau der Rheintalbahn erneuerte die Stadt zudem ihr Anliegen, den Ausbau des Bahnhaltepunkts Bürkle-Bleiche vorzuziehen. Konkrete Zusagen zu den angesprochenen Verkehrsprojekten nennt die Stadt in ihrer Mitteilung nicht.

30-Millionen-Euro-Schule im Bau

Zuvor besichtigten Gabbert und Oberbürgermeister Stefan Schlatterer die Baustelle der neuen Fritz-Boehle-Grundschule im Stadtteil Bürkle-Bleiche. Dort entsteht für rund 30 Millionen Euro ein vierzügiger Schulcampus in Holzbauweise.

Vertreter der Schule und Stadtverwaltung informierten über das Schulkonzept und die Planung des Neubaus. Schlatterer bedankte sich beim Regierungspräsidenten für die finanzielle Unterstützung des Projekts durch das Regierungspräsidium.

Gabbert erklärte, das Regierungspräsidium wolle die Kommunen mit Landesmitteln bei ihrer zukünftigen Entwicklung unterstützen. Der Neubau der Fritz-Boehle-Grundschule sei dafür ein Beispiel.

Bild: Stadt Emmendingen

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