(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadtverwaltung Weil am Rhein
Wie reagiert man richtig in Konfliktsituationen? Und wie zeigt man Mut, ohne sich selbst zu gefährden? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Projekt „Zivilcourage“ an der Gemeinschaftsschule in Weil am Rhein. Rund 100 Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klassen nahmen teil, teilt die Stadt Weil am Rhein mit.
Organisiert wurde das Projekt von der Kommunalen Kriminalprävention gemeinsam mit dem Lörracher Theater Tempus fugit. In verschiedenen Stationen erlebten die Jugendlichen realitätsnahe Alltagssituationen – etwa zu Mobbing, Cybermobbing, sexueller Belästigung oder Ausgrenzung. Junge Schauspielerinnen und Schauspieler stellten die Szenen dar, die Teilnehmenden konnten jederzeit eingreifen und alternative Handlungsweisen ausprobieren.
In Kleingruppen ohne Lehrkräfte wurden sensible Themen intensiver besprochen. Ziel war es, Empathie zu fördern, Verantwortung für die Gemeinschaft zu stärken und ein Bewusstsein für die Wirkung von Sprache zu schaffen.
Die Rückmeldungen fielen überwiegend positiv aus. Viele Jugendliche schätzten besonders die aktive Beteiligung. Das Projekt zeigt: Zivilcourage braucht Mut – und Mut kann man lernen.
Bild: Stadtverwaltung Weil am Rhein / Anselm





