(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Emmendingen (Sitzungsvorlage 0035-7/26)
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Pfandflaschen und Dosen könnten in Emmendingen künftig einfacher gesammelt werden. Die Stadtverwaltung unterstützt einen Haushaltsantrag der SPD-Fraktion, zunächst testweise sogenannte Pfandringe an öffentlichen Mülleimern anzubringen.
Geplant ist eine Pilotphase am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB). Dort sollen vier bis fünf Abfallbehälter mit den speziellen Halterungen ausgestattet werden. Die Kosten werden auf rund 1.500 Euro geschätzt.
Pfandringe ermöglichen es, Pfandflaschen und Dosen außen am Mülleimer abzustellen, anstatt sie in den Restmüll zu werfen. So bleiben die Wertstoffe im Recyclingkreislauf und Menschen, die Pfand sammeln, müssen nicht im Müll nach Flaschen suchen.
Die Verwaltung sieht in dem Konzept mehrere Vorteile. Flaschen landen nicht in der Müllverbrennung, der öffentliche Raum bleibt sauberer und Pfandsammler können die Behälter hygienischer und sicherer nutzen.
Allerdings weist die Stadt auch auf mögliche Nachteile hin. So könnten die Halterungen zweckentfremdet werden, etwa als Ablage für Kaffeebecher oder anderen Müll. Außerdem könnten frei zugängliche Glasflaschen bei Konflikten missbraucht werden. Auch die Leerung der Mülleimer könnte durch die Konstruktion erschwert werden. Hinzu kommen gestalterische Bedenken, insbesondere an sensiblen Standorten.
Trotz dieser Vorbehalte hält die Verwaltung einen Praxistest für sinnvoll. Die Erfahrungen aus der Pilotphase sollen anschließend als Grundlage für eine Entscheidung über einen möglichen weiteren Ausbau dienen.
Über den Antrag entscheidet der Emmendinger Gemeinderat am 28. Juli.








