BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD

Neuenburg: Bundespolizei deckt Ausweismissbrauch auf

Die Bundespolizei hat am Autobahngrenzübergang Neuenburg am Rhein einen mutmaßlichen Ausweismissbrauch aufgedeckt. Ein 46-Jähriger wollte nach Angaben der Behörde mit Dokumenten, die nicht auf ihn ausgestellt waren, von Frankreich nach Deutschland einreisen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der Mann legte bei der Kontrolle am Mittwoch einen vietnamesischen Reisepass und einen ungarischen Aufenthaltstitel vor. Bei der Überprüfung stellte die Bundespolizei fest, dass der Aufenthaltstitel im Schengener Informationssystem von Ungarn zur Fahndung ausgeschrieben war. Auch der vorgelegte Reisepass gehörte demnach nicht dem 46-Jährigen.

Bei der Durchsuchung seines Gepäcks fanden die Einsatzkräfte nach Angaben der Bundespolizei den tatsächlich auf den Mann ausgestellten Reisepass.

Die Beamten stellten die anderen Dokumente sicher und leiteten wegen des Verdachts des Missbrauchs von Ausweispapieren sowie wegen möglicher Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz ein Ermittlungsverfahren ein. Anschließend wurde der Mann nach Frankreich zurückgewiesen.

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