(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
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Vor den Pestalozzischulen in Freiburg sollen Kinder künftig sicherer zur Schule kommen. Deshalb richtet die Stadt zum Beginn des neuen Schuljahres eine zweite Schulstraße ein.
Ab Montag, 14. September, wird der Melanchthonweg während der Schulzeiten zeitweise für den Autoverkehr gesperrt. Die Regelung gilt montags bis freitags von 7.30 bis 8.30 Uhr sowie von 12.15 bis 13.30 Uhr. Radfahrer dürfen die Strecke weiterhin nutzen. Für Anwohner sind Ausnahmen möglich.
Zusätzlich richtet die Stadt in der Staufener Straße eine Hol- und Bringzone ein. Damit soll der verbleibende Autoverkehr besser geordnet werden.
Hintergrund sind Hinweise von Schulleitung und Eltern auf gefährliche Situationen durch Bringverkehr, Wendemanöver und Autos, die auf Gehwege auswichen. Ziel der neuen Schulstraße ist es, den Verkehr direkt vor der Schule zu reduzieren und mehr Kinder dazu zu ermutigen, selbstständig zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen.
Begleitend plant die Stadt weitere Angebote wie einen sogenannten Laufbus. Außerdem wird das Pilotprojekt wissenschaftlich begleitet. Verkehrszählungen, Befragungen und Rückmeldungen der Kinder sollen zeigen, wie sich die neue Regelung auf die Verkehrssicherheit auswirkt.
Bereits seit März testet Freiburg eine erste Schulstraße an der Markgrafenschule in Tiengen. Nach Angaben der Stadt bewerten Schule, Eltern und Kinder die Maßnahme bislang positiv. Die Zahl der Autos sei während der Sperrzeiten deutlich zurückgegangen.
Mit den Erfahrungen aus beiden Pilotprojekten will die Stadt ein Konzept für weitere Schulstraßen in Freiburg entwickeln.








