(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Regierungspräsidium Freiburg
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Mehr Schutz für Fische und andere Wasserlebewesen: Zwischen Maulburg und Wiechs ist die Wiese auf rund 850 Metern ökologisch aufgewertet worden. Die Maßnahmen sollen helfen, die Folgen von Hitze und Niedrigwasser abzumildern.

Das Regierungspräsidium Freiburg hat entlang des Flussabschnitts mehrere Wanderhindernisse beseitigt und neue Lebensräume geschaffen. So wurden fünf Schwellen so umgebaut, dass Fische den Fluss wieder ungehindert passieren können.

Zusätzlich entstanden Steinriegel, die bei Niedrigwasser tiefere Wasserbereiche bilden und den Tieren wichtige Rückzugsorte bieten. Holzeinbauten und Wurzelstöcke dienen künftig als Verstecke vor Fressfeinden wie Graureihern und schaffen gleichzeitig neue Laichplätze.

Auch die Ufer wurden an mehreren Stellen naturnäher gestaltet. Im Herbst sollen weitere Sträucher und Bäume gepflanzt werden. Sie sollen künftig für mehr Schatten sorgen und verhindern, dass sich das Wasser bei Hitze zu stark erwärmt.

Nach Angaben vom Regierungspräsidium sind die Arbeiten Teil der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen für die laufende Dammsanierung östlich von Maulburg. Die Planung erfolgte gemeinsam mit den Angelsportvereinen aus Maulburg und Schopfheim.

Regierungspräsident Carsten Gabbert betonte bei einem Vor-Ort-Termin, dass Renaturierungsmaßnahmen angesichts des Klimawandels immer wichtiger würden. Sie seien eine Investition in den langfristigen Schutz der Gewässer und ihrer Tierwelt.

Bild: Regierungspräsidium Freiburg

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