(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Lörrach
Die Asiatische Tigermücke breitet sich weiter in Lörrach aus – jetzt ruft die Stadt die Bevölkerung erneut zur Mithilfe auf. Mit Beginn der warmen Jahreszeit sollen Brutstätten der aggressiven Stechmücke möglichst früh beseitigt werden, um eine weitere Vermehrung einzudämmen.
Nach Angaben der Stadtverwaltung hat sich die ursprünglich tropische Mückenart bereits seit 2017 im Stadtgebiet angesiedelt. Grund dafür seien unter anderem die klimatischen Bedingungen in Südbaden. Zwar sei eine Übertragung von Krankheiten wie Dengue- oder Chikungunya-Fieber derzeit eher unwahrscheinlich, dennoch soll das Risiko möglichst gering gehalten werden.
Die Tigermücke nutzt kleinste Wasseransammlungen als Brutstätte – etwa in Blumentopfuntersetzern, Regentonnen, Vogeltränken oder verstopften Dachrinnen. Die Stadt empfiehlt deshalb, stehendes Wasser regelmäßig zu entfernen oder Behälter abzudecken. Zusätzlich können spezielle Bti-Tabletten eingesetzt werden, die laut Stadt gezielt Mückenlarven bekämpfen und für Menschen, Tiere sowie Pflanzen ungefährlich sind.
Ab Anfang Juni plant die Stadt gemeinsam mit der Firma Icybac weitere Maßnahmen im Stadtgebiet. Unter anderem sollen Eiablagefallen kontrolliert sowie Haushalte in bekannten Befallsgebieten besucht werden. Dabei werden Informationen, Regentonnennetze und Bti-Tabletten verteilt. Die Mitarbeitenden können sich laut Stadt ausweisen.
Die Asiatische Tigermücke ist schwarz mit silberweißer Zeichnung und deutlich kleiner als heimische Stechmücken. Anders als viele andere Arten ist sie auch tagsüber aktiv und gilt als besonders aggressiv.
Bild: Icybac





