(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Lörrach
Auf dem ehemaligen Lauffenmühle-Areal in Lörrach schreitet die Umwandlung zum ersten klimaneutralen Gewerbegebiet in Holzbauweise in Deutschland weiter voran. Mit neuen Rückbau- und Schadstoffsanierungsarbeiten bereitet die Stadt die nächsten Schritte für das Zukunftsprojekt „Lauffenmühle – Next Innovation“ vor.
Nach Angaben der Stadt Lörrach sollen im zweiten und dritten Bauabschnitt weitere Gebäude entkernt, schadstoffsaniert und zurückgebaut werden. Betroffen sind unter anderem große Werkshallen auf dem Gelände. Gleichzeitig sollen prägende Gebäudeteile wie Fassaden der sogenannten Efeuhalle, das Kessel- und Turbinenhaus sowie der Verwaltungsbau erhalten bleiben.
Die Arbeiten starten mit der Einrichtung der Baustelle und ersten Sicherungsmaßnahmen. Danach folgen Entkernung und Schadstoffsanierung mehrerer östlicher Gebäude. Anschließend sollen die großen Hallen Stück für Stück zurückgebaut werden. Laut Stadt spielt dabei die Wiederverwendung von Baumaterialien eine zentrale Rolle. Ziel sei ein möglichst ressourcenschonender Rückbau nach den Vorgaben der Kreislaufwirtschaft.
Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić spricht von einem wichtigen Meilenstein für die Transformation des früheren Industrieareals. Gleichzeitig solle das Projekt ein Vorbild für nachhaltiges und klimafreundliches Bauen werden.
Bereits im ersten Bauabschnitt wurden seit Herbst 2022 Schadstoffe wie Asbest oder teerhaltige Baustoffe entfernt und erste Gebäudeteile zurückgebaut. Dafür waren rund 2,7 Millionen Euro eingeplant. Für die nächsten Bauabschnitte rechnet die Stadt aktuell mit weiteren Kosten von rund 2,9 Millionen Euro. Ein Großteil davon wird über Städtebauförderung unterstützt.
Die Rückbauarbeiten sollen nach aktuellem Stand bis Ende 2026 andauern. Veranstaltungen auf dem Gelände sind in dieser Zeit aus Sicherheitsgründen nicht möglich.





