(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Lörrach
Weniger neue Zuweisungen, aber weiter hohe Belegungszahlen: Die Stadt Lörrach hat im Hauptausschuss ihren aktuellen Sachstand zur Anschlussunterbringung vorgestellt und einen Ausblick auf 2026 gegeben. Trotz rückläufiger Zugangszahlen bleibt die Lage laut Verwaltung dynamisch.
Wie die Stadt Lörrach mitteilt, lag die ursprüngliche Aufnahmequote für 2025 bei 82 Personen und wurde im Jahresverlauf nach unten korrigiert. Tatsächlich wurden 138 Menschen aufgenommen. Ein Teil fand eigenständig Wohnraum im Stadtgebiet, andere wurden ordnungsrechtlich untergebracht. Weitere Personen werden auf die Quote 2026 angerechnet. Für das laufende Jahr wird derzeit mit einer Aufnahmequote von 33 Personen gerechnet.
Aktuell stehen in fünf zentralen städtischen Anschlussunterkünften rund 610 Plätze zur Verfügung, davon sind 528 belegt. Ein Teil der Plätze ist aufgrund besonderer Bedarfe nicht vollständig nutzbar, weitere Kapazitäten werden als Reserve vorgehalten. Ergänzend betreibt das Landratsamt Lörrach Gemeinschaftsunterkünfte, deren Plätze auf die städtische Quote angerechnet werden.
Mehrere Bau- und Sanierungsprojekte wurden angesichts der sinkenden Zugangszahlen gestoppt oder pausiert. Gleichzeitig plant die Stadt, teilweise angemietete Wohnungen zurückzugeben oder Mietverhältnisse direkt an die untergebrachten Personen zu überführen.
Die Verwaltung betont, dass angesichts weltpolitischer Entwicklungen eine flexible und vorausschauende Steuerung der Unterbringungskapazitäten weiterhin notwendig sei.





