Welche Behandlung hilft bei Knieproblemen – und wann ist ein künstliches Gelenk sinnvoll? Das Zentrum für Bewegungsmedizin vom Dreiland-Klinikum Lörrach informiert am Donnerstag, 15. Oktober, über aktuelle Möglichkeiten der Kniebehandlung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung „Das Knie im Fokus“ beginnt um 18 Uhr in der Cafeteria im fünften Obergeschoss des Kreiskrankenhauses Lörrach. Sie bildet den Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe „Moderne Gelenkchirurgie“.
Die Spezialisten wollen unter anderem erklären, wann sich das eigene Kniegelenk erhalten lässt und wann ein teilweiser oder vollständiger Gelenkersatz infrage kommt. Außerdem geht es um konservative Behandlungen, operative Verfahren sowie moderne Technik bei Knieoperationen.
Navigation und Robotik bei Knieoperationen
Ein Schwerpunkt liegt auf computergestützter Navigation und robotischen Assistenzsystemen. Sie können nach Angaben der Klinik dabei helfen, Eingriffe präziser zu planen und stärker an die individuelle Anatomie anzupassen.
Chefarzt Okba Al Marhi betont zugleich, dass nicht automatisch die modernste Technik die beste Behandlung sei. Entscheidend sei, welches Verfahren für die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten medizinisch sinnvoll ist.
Das Zentrum für Bewegungsmedizin bündelt verschiedene Fachrichtungen für Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates. Nach Angaben der Kliniken des Landkreises Lörrach verfügt es zudem über das einzige außeruniversitäre EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung in Südbaden.
Weitere Veranstaltungen der neuen Reihe sollen künftig über Entwicklungen der Gelenkmedizin informieren und unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten erklären.

