(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Polizeipräsidium Freiburg
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Mit einer perfiden Betrugsmasche haben Kriminelle in Freiburg und Gundelfingen Kryptowährungen im Wert von mehreren Zehntausend Euro erbeutet. Die Polizei warnt jetzt eindringlich vor gefälschten SMS und Internetseiten.

Ein 44-jähriger Mann aus Gundelfingen erhielt am 20. Juli eine SMS, die angeblich von einer von ihm genutzten Kryptobörse stammte. Darin wurde vor einem verdächtigen Anmeldeversuch gewarnt und dazu aufgefordert, eine Kundenhotline anzurufen.

Während des Telefonats täuschten die Betrüger vor, das Passwort für das sogenannte Hardware-Wallet des Mannes sei teilweise kompromittiert worden. Über eine manipulierte Internetseite gelang es ihnen schließlich, die Zugangsdaten abzugreifen. Kurz darauf wurde Kryptowährung im Wert eines niedrigen fünfstelligen Euro-Betrags gestohlen.

Nur wenige Tage später fiel eine 39-jährige Frau aus Freiburg auf dieselbe Masche herein. In ihrem Fall erbeuteten die Täter Kryptowährungen im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich.

Die Polizei rät, Kryptobörsen ausschließlich über selbst gespeicherte Internetadressen aufzurufen und niemals Links aus SMS oder E-Mails zu verwenden. Außerdem sollten die sogenannte Seed Phrase oder Passwörter von Hardware-Wallets niemals an Dritte weitergegeben werden. Auch Fernzugriffe auf den eigenen Computer sollten grundsätzlich nicht erlaubt werden.

Die Ermittlungen zu den beiden Betrugsfällen dauern an.

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