KREIS LÖRRACH

Klimabeirat Rheinfelden plant besseren Schutz vor Hitze

Rheinfelden will sich stärker auf Hitze, Dürre und Starkregen vorbereiten. Im Klimabeirat zeichnen sich dabei drei Schwerpunkte ab: der Schutz älterer Menschen und von Kindern vor Hitze, die künftige Sicherung der Trinkwasserversorgung sowie mehr Grün in der Innenstadt.

Besonders beim Thema Hitze will die städtische Stabsstelle Klima in den kommenden Monaten weiterarbeiten. Geplant ist, sich intensiv mit einem Hitzeaktionsplan zum Schutz der Gesundheit zu beschäftigen. Ziel ist es, Rheinfelden besser auf künftige Hitzeperioden vorzubereiten.

Einen umfassenderen Fahrplan zur Klimaanpassung wollen die beiden neuen Mitarbeitenden der Stabsstelle Klima, Amrei Kuhne und Marcel Maier, im kommenden Jahr entwickeln. Eine stärkere Begrünung der Innenstadt soll dabei nicht nur bei der Anpassung an Hitze helfen, sondern auch die Aufenthaltsqualität verbessern.

36 Maßnahmen für den Klimaschutz

Neben der Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschäftigte sich der Klimabeirat bei seiner Sitzung am Dienstag auch mit der Verringerung von Treibhausgasen.

Klimaschutzmanagerin Louisa Freytag stellte den aktuellen Klima- und Energiebericht sowie den neuen „Masterplan Klimaschutz“ vor. Dieser umfasst 36 Maßnahmen, die nach Angaben der Stadt einen Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität Rheinfeldens leisten sollen.

Die Mitglieder des Klimabeirats brachten dazu Fragen und Anmerkungen ein. Dabei ging es unter anderem um Batteriespeicher. Die Hinweise aus dem Gremium sollen in die weitere Arbeit einfließen.

Die nächste Sitzung des Klimabeirats ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

Bild: Stadt Rheinfelden (Baden)

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