(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Hauptzollamt Lörrach
Mehr als 1.400 Strafverfahren und über 1.000 Bußgeldverfahren hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Jahr 2025 im Bezirk des Hauptzollamts Lörrach eingeleitet. Die Behörde zieht nun Bilanz für ihre Standorte in Lörrach, Freiburg und Offenburg.
Wie das Hauptzollamt Lörrach mitteilt, wurden insgesamt 574 Unternehmen geprüft und mehr als 6.600 Beschäftigte zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. In 1.498 Fällen leitete der Zoll Strafverfahren ein, hinzu kamen 1.036 Ordnungswidrigkeitenverfahren.
Abgeschlossen wurden 1.265 Strafverfahren. Dabei verhängten Gerichte Geldstrafen in Höhe von insgesamt rund 300.000 Euro sowie Freiheitsstrafen von zusammen 12,5 Jahren. Zudem konnten 956 Bußgeldverfahren beendet werden, mit Geldbußen und Einziehungsbeträgen von rund 500.000 Euro.
Rund 160 Beschäftigte sind im Bezirk in den Bereichen Prüfung, Ermittlung und Ahndung tätig. Kontrolliert werden unter anderem Bau-, Gaststätten-, Taxi- und Sicherheitsgewerbe sowie Friseur- und Kosmetikbetriebe. Geprüft werden laut Zoll unter anderem Sozialversicherungsmeldungen, Mindestlohnvorgaben und Aufenthaltsstatus ausländischer Arbeitskräfte.
Ein neues Gesetz zur Modernisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung ermögliche zudem eine verbesserte digitale Auswertung und erweitere die Befugnisse der Einsatzkräfte.
Bild: Hauptzollamt Lörrach





