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(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Emmendingen (Sitzungsvorlage 0124/26)
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Wie kann die Innenstadt in Emmendingen weiter gestärkt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Gemeinderat am 28. Juli. Anlass ist ein Antrag der AfD-Fraktion, die ein umfassendes Programm gegen Leerstände und für mehr Attraktivität im Stadtzentrum anregen möchte.

Die Fraktion fordert, dass die Stadt prüft, welche Maßnahmen Handel, Gastronomie und die Innenstadt insgesamt stärken können. Außerdem sollen mögliche Förderprogramme von Land, Bund und Europäischer Union sowie der finanzielle Aufwand untersucht werden.

Die Stadtverwaltung sieht den Prüfauftrag allerdings weitgehend als bereits erfüllt an. Sie verweist darauf, dass Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Veranstaltungsmanagement inzwischen eng zusammenarbeiten und das Thema seit Jahren aktiv bearbeiten.

Ein wichtiger Baustein war das Bundesförderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“. Zwischen 2022 und 2025 erhielt Emmendingen dafür laut Verwaltung knapp 300.000 Euro Fördermittel. Zusammen mit dem städtischen Eigenanteil wurden unter anderem ein Einzelhandelskonzept, ein Klimaanpassungskonzept, ein Innenstadt- und Stadtmarketingkonzept sowie ein Gestaltungskonzept entwickelt.

Auf dieser Grundlage wurden bereits zahlreiche Projekte umgesetzt. Dazu gehören unter anderem neue Trinkwasserbrunnen, eine modernisierte Weihnachtsbeleuchtung, die neue Tourist-Information, Lampions in der Theodor-Ludwig-Straße, künstlerisch gestaltete Stromkästen, der neugestaltete Spielplatz am Schlossplatz, ein neues Stadtmobiliar sowie verschiedene Veranstaltungen und Marketingkampagnen.

Auch das Leerstandsmanagement, die Vermittlung zwischen Eigentümern und Interessenten, der Pop-up-Store in der Markgrafenstraße sowie regelmäßige Märkte und Veranstaltungen gehören nach Angaben der Verwaltung zu den laufenden Maßnahmen.

Die Verwaltung schlägt deshalb vor, den Antrag in abgeänderter Form anzunehmen. Statt einen neuen Prüfauftrag zu starten, sollen Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung künftig einmal jährlich im Ausschuss für Kultur und Soziales über Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt, den Umgang mit Leerständen und mögliche Förderprogramme berichten.

Über den Vorschlag entscheidet der Gemeinderat am 28. Juli.

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