(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
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Menschen mit eigener Krebserfahrung und Angehörige können sich am Universitätsklinikum Freiburg künftig als Patientenbotschafter weiterbilden lassen. Die Fortbildungsreihe „ONCOlleg“ startet am 1. Oktober und soll Betroffene darauf vorbereiten, ihre Erfahrungen in die Krebsforschung und Versorgung einzubringen.
In insgesamt acht Einheiten von Oktober 2026 bis März 2027 vermittelt das Programm medizinisches Grundlagenwissen und zeigt, wie Patienten an Diskussionen und Entscheidungen mitwirken können. Themen sind unter anderem Krebsentstehung, Diagnostik und Behandlung, klinische Studien, personalisierte Medizin und aktuelle Entwicklungen in der Immuntherapie.
Erfahrungen von Betroffenen für Forschung nutzen
Ziel ist es, neben medizinischem Fachwissen stärker die Erfahrungen von Patienten und Angehörigen zu berücksichtigen. Sie kennen aus eigener Erfahrung beispielsweise Fragen und Informationslücken, die während einer Krebserkrankung entstehen können.
Nach Abschluss der Fortbildung können sich die Patientenbotschafter freiwillig an Projekten zur regionalen Versorgung und Forschung beteiligen. Sie sollen dort Vorhaben aus Sicht von Betroffenen beurteilen und ihre Erfahrungen einbringen. Ob und in welchem Umfang sie mitwirken, entscheiden die Teilnehmer selbst.
Das Freiburger Angebot ist Teil einer bundesweiten Initiative der onkologischen Spitzenzentren. Interessierte können sich beim Universitätsklinikum Freiburg für die Fortbildungsreihe anmelden.
Bild: Universitätsklinikum Freiburg, Britt Schilling (Archivbild)








