(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: WEtell GmbH
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Wohnungslose Menschen in Freiburg erhalten im Projekt „Straßenfunk“ Smartphones mit Mobilfunktarif. Seit März wurden sechs sogenannte Funkpakete ausgegeben, insgesamt sollen in der laufenden Testphase zehn Menschen teilnehmen. Hinter dem Projekt stehen der Freiburger Mobilfunkanbieter WEtell, der Smartphone-Hersteller Shift und die Diakonie Freiburg.
WEtell übernimmt die Kosten für die Mobilfunktarife, Shift stellt die Smartphones zur Verfügung. Die Auswahl der Teilnehmer und die Ausgabe der Geräte laufen über das Ferdinand-Weiß-Haus der Diakonie Freiburg. Dort erhalten die Teilnehmer bei Bedarf auch Unterstützung beim Umgang mit der Technik.
Mit dem Projekt soll untersucht werden, wie ein eigener Zugang zu Mobilfunk wohnungslosen Menschen im Alltag helfen kann. Nach Angaben der Projektpartner können Smartphones unter anderem den Kontakt zu Angehörigen, die Organisation von Behördenterminen sowie die Wohnungs- und Arbeitssuche erleichtern.
„Straßenfunk“ wurde bereits 2024 von WEtell und der Hamburger GoBanyo gGmbH gestartet. Bei einem ersten Test in Hamburg wurden fünf Funkpakete ausgegeben. Nach Angaben der Projektverantwortlichen wurde das bereitgestellte Datenvolumen von den Teilnehmern monatlich vollständig genutzt.
Die zweite Testphase läuft nun in drei Städten, darunter Freiburg. Für Menschen ohne festen Wohnsitz hat WEtell nach eigenen Angaben zudem eine Möglichkeit entwickelt, Mobilfunktarife gesetzeskonform zu registrieren.
Der aktuelle Test ist auf ein Jahr angelegt. Dabei wollen die Projektpartner Erfahrungen sammeln und mögliche Schwierigkeiten untersuchen. Langfristiges Ziel ist es, weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen und das Projekt auszuweiten.






