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Freiburg schafft Platz zwei im bundesweiten E-Bus-Vergleich

Freiburg hat im bundesweiten Vergleich der Deutschen Umwelthilfe den zweithöchsten Anteil elektrisch betriebener Busse unter den 40 größten deutschen Städten. Zum untersuchten Stichtag Ende 2025 waren laut DUH 51,7 Prozent vom Freiburger Busbestand elektrisch. Nur Mannheim lag mit 60,6 Prozent höher, Karlsruhe folgt mit 51,6 Prozent knapp hinter Freiburg.

Die Deutsche Umwelthilfe zählt Mannheim, Freiburg und Karlsruhe in ihrer Analyse zu den drei Vorreiterstädten. Bundesweit ergibt sich ein deutlich anderes Bild: Nach Angaben der Organisation fahren fast 80 Prozent der Busse in den untersuchten Großstädten weiterhin mit Diesel.

VAG will Linienverkehr bis 2030 elektrifizieren

Nach Angaben der Freiburger Verkehrs AG liegt der Anteil der Elektrobusse noch höher, wenn nur die für den regulären Linienbetrieb benötigten Fahrzeuge betrachtet werden. Hier seien bereits rund zwei Drittel elektrisch unterwegs.

Bis 2030 will die VAG den regulären Linienverkehr vollständig elektrisch betreiben. Noch in diesem Jahr sollen nach Angaben des Unternehmens drei weitere Elektrobusse hinzukommen und weitere Dieselbusse ausgemustert werden.

In der DUH-Analyse wurden neben dem Fahrzeugbestand zum Stichtag 31. Dezember 2025 auch die von den Städten geplanten Neubeschaffungen bis 2030 betrachtet. Die Umwelthilfe fordert eine vollständige Elektrifizierung der städtischen Busflotten bis spätestens 2030 und kritisiert geplante Neuanschaffungen von Verbrennerbussen.

Nach Angaben von Stadt und VAG waren Ende 2025 in Freiburg zudem keine Busse mit einer Abgasnorm schlechter als Euro V mehr im Bestand.

Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort (Archivbild)

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