Nach 24 Jahren geht eine Veranstaltungsreihe vom Universitätsklinikum Freiburg zu Ende. Das Psychosomatische Dienstagskolloquium, das seit 2002 unter dem Titel „Seele – Körper – Geist“ stattfindet, verabschiedet sich mit drei letzten Veranstaltungen im November und Dezember 2026.
Unter dem Motto „Aufhören und Verabschieden“ geht es um die Bedeutung des Zuhörens, den Umgang mit Trauer und die Zukunft der Psychosomatik und Psychotherapie.
Alle drei Veranstaltungen beginnen um 18.30 Uhr im Hörsaal 1010 des Kollegiengebäudes I der Universität Freiburg. Eine Online-Teilnahme ist ebenfalls möglich.
Letzte Vorträge am 10. und 24. November
Den Auftakt macht am Dienstag, 10. November, Professor Bernhard Pörksen von der Universität Tübingen. Er beschäftigt sich mit der Bedeutung des Zuhörens.
Am Dienstag, 24. November, spricht Professor Hansjörg Znoj von der Universität Bern über Fakten und Mythen rund um Trauer und Abschied.
Feierlicher Abschluss am 8. Dezember
Am Dienstag, 8. Dezember, endet die Veranstaltungsreihe mit einer Podiumsdiskussion und musikalischer Begleitung.
Professor Carl Eduard Scheidt, Professor Claas Lahmann und Professor Stefan Schmidt blicken dabei auf die Bedeutung der Wissenschaft und die Zukunft der Psychosomatik und Psychotherapie.
„Das Dienstagskolloquium hat seit 2002 über viele Jahre den Austausch zwischen Wissenschaft, Medizin und Gesellschaft bereichert“, sagt Claas Lahmann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg.
Mit dem Abschlussthema wolle man bewusst auf das Erreichte zurückblicken und zugleich den Blick in die Zukunft richten.
Teilnahme auch online möglich
Die letzten drei Veranstaltungen finden jeweils um 18.30 Uhr im Hörsaal 1010 des Kollegiengebäudes I der Universität Freiburg statt.
Die Vorträge werden zusätzlich online übertragen und gegebenenfalls anschließend als Aufzeichnung bereitgestellt.
Für Ärzte und Psychologen sind die Veranstaltungen als Fortbildung anerkannt.

