Nach dem Fund von drei Katzenbabys in einem Regionalzug zwischen Offenburg und Freiburg setzt PETA jetzt eine Belohnung von 500 Euro aus. Das Geld soll für Hinweise gezahlt werden, die zur rechtskräftigen Verurteilung der verantwortlichen Person oder Personen führen.
Reisende hatten die drei jungen Katzen am frühen Samstagmorgen unter einem Sitz in der RB 27 von Offenburg nach Freiburg entdeckt. Nachdem sich trotz mehrfacher Durchsagen niemand als Halter meldete, nahm die Bundespolizei die Tiere am Freiburger Hauptbahnhof in Obhut und übergab sie einem Tierheim.
Die Bundespolizei hatte bereits mitgeteilt, dass das Aussetzen eines Tieres als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro geahndet werden kann. In besonders schweren Fällen kann zudem eine Straftat vorliegen.
PETA setzt 500 Euro für Hinweise aus
Nun versucht auch die Tierrechtsorganisation PETA, Hinweise auf die Verantwortlichen zu bekommen. Die Belohnung von 500 Euro ist nach Angaben der Organisation daran geknüpft, dass ein Hinweis zu einer rechtskräftigen Verurteilung führt.
PETA bringt außerdem die Möglichkeit ins Spiel, dass die Katzen aus illegalem oder unseriösem Tierhandel stammen könnten. Belege dafür nennt die Organisation nicht. Die Bundespolizei hatte in ihrer ursprünglichen Mitteilung keinen solchen Zusammenhang genannt.
Hinweise können der Polizei gemeldet werden. PETA nimmt nach eigenen Angaben ebenfalls Hinweise unter 0711 8605910 oder per E-Mail an [email protected] entgegen, auf Wunsch auch anonym.
Bild: Bundepolizeiinspektion Weil am Rhein (Archivbild)







