Mehr als 117.000 Notrufe sind im vergangenen Jahr bei der Integrierten Leitstelle im Bereich des DRK-Kreisverbands Freiburg eingegangen. Das waren nach Angaben des Verbands rund acht Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig rückten Rettungswagen rund 26.500-mal aus. Die Zahlen stellte das DRK bei seiner Kreisversammlung vor.
Neben der Bilanz des vergangenen Jahres standen bei der Versammlung die weitere Finanzierung der Notfallversorgung, das Ehrenamt und die turnusmäßige Wahl des Aufsichtsrats im Mittelpunkt.
Mehr als 12.800 Notarzteinsätze
Insgesamt wurden 12.861 Notarzteinsätze alarmiert. Hinzu kamen knapp 18.200 Krankentransporte. Helfer-vor-Ort-Gruppen und Ersthelfer kamen auf 4.214 Einsätze.
Die Rettungshundestaffeln wurden 33-mal alarmiert, das Kriseninterventionsteam war 136-mal im Einsatz. Der Kreisverband verweist angesichts dieser Zahlen auf die Bedeutung einer verlässlichen Finanzierung von Rettungsdienst, Leitstellen und Krankentransport. Zugleich warnt das DRK vor einer möglichen Unterfinanzierung durch geplante gesetzliche Änderungen auf Bundesebene.
Mehr Menschen besuchen Erste-Hilfe-Kurse
Gestiegen ist auch die Zahl der Menschen, die an Erste-Hilfe-Ausbildungen teilgenommen haben. 8.354 Personen nutzten im vergangenen Jahr die Angebote des Kreisverbands. Nach DRK-Angaben entspricht das einem Zuwachs von mehr als 20 Prozent.
Zum Kreisverband gehören 34 Ortsvereine. Mehr als 2.000 Menschen engagieren sich dort ehrenamtlich, hinzu kommen rund 17.400 Fördermitglieder. Für 2025 nennt das DRK insgesamt 935 hauptberuflich Beschäftigte, Freiwilligendienstleistende und Auszubildende. Darunter waren 74 Auszubildende in Verwaltung, Rettungsdienst und Pflege.
Lambert bleibt Aufsichtsratsvorsitzender
Bei der Kreisversammlung wurde außerdem der Aufsichtsrat neu gewählt. Dr. Jürgen Lambert bleibt dessen Vorsitzender. Neu im Gremium sind unter anderem die Freiburger Universitätsprofessorin Marlene Walk und Freiburgs Sozialbürgermeister Roland Meder.
Ulrich von Kirchbach schied aus dem Aufsichtsrat aus. Der frühere Erste Bürgermeister Freiburgs wurde für sein Engagement mit dem „Humiroir“ des Badischen Roten Kreuzes ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied des Kreisverbands ernannt.
Auch acht DRK-Ortsvereine erhielten Unterstützung für soziale Projekte. Die DRK-Stiftung Freiburg verteilte dafür insgesamt 10.000 Euro.
Bild: DRK-Kreisverband Freiburg e. V.

