(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
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Warum treiben manche Menschen mit Essstörungen trotz gesundheitlicher Risiken zwanghaft Sport? Dieser Frage geht die Uniklinik Freiburg jetzt in einem neuen Forschungsprojekt nach.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt „HEALTH-ED“ am Universitätsklinikum Freiburg in den kommenden drei Jahren mit rund 300.000 Euro. Gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim untersuchen die Forschenden, wie unterschiedliche körperliche Belastungen auf Menschen mit Magersucht oder Bulimie wirken.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Bewegung den Betroffenen hilft oder den krankhaften Drang nach Sport zusätzlich verstärkt. Viele Patientinnen und Patienten erleben körperliche Aktivität laut den Forschenden nicht als freiwillig, sondern als Zwang. Sie treiben trotz gesundheitlicher Risiken Sport und empfinden Schuldgefühle, wenn sie darauf verzichten.
Für die Studie werden psychologische Befragungen, Bewegungssensoren, MRT-Aufnahmen und körperliche Messwerte miteinander kombiniert. So sollen psychische, körperliche und biologische Zusammenhänge besser verstanden werden.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Therapien weiterzuentwickeln und Bewegung künftig gezielter und individueller in die Behandlung von Essstörungen einzubinden.






