(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg

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Millionenförderung für die Mundforschung – Freiburger Wissenschaftler nehmen das orale Mikrobiom genauer unter die Lupe. Am 30. März 2026 wurde bekannt, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein gemeinsames Projekt der Universität Freiburg und der Universitätsmedizin Greifswald mit über 650.000 Euro unterstützt. Das Projekt läuft über drei Jahre.

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche kleinsten Gemeinschaften von Mikroorganismen im Mund nötig sind, damit sich stabile bakterielle Biofilme bilden. Diese spielen eine entscheidende Rolle bei Erkrankungen wie Karies oder Parodontitis.

Laut Universitätsklinikum Freiburg wollen die Forschenden herausfinden, wie sich diese Prozesse gezielt beeinflussen lassen. Ziel ist es, neue Ansätze zur Vorbeugung und Behandlung von Zahnerkrankungen zu entwickeln.

Dafür werden im Labor Biofilme aus menschlichem Speichel untersucht und mit modernen molekularen sowie computergestützten Methoden analysiert. Beteiligt sind neben Freiburg und Greifswald auch Forschungspartner aus Großbritannien.

Die Ergebnisse könnten langfristig helfen, Erkrankungen im Mundraum besser zu verstehen und gezielter zu behandeln.

Bild: Universitätsklinikum Freiburg

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