(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Dreiländermuseum Lörrach

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Mit einer Finissage endet die Ausstellung „Manfred Weil: Leben!“ im Dreiländermuseum in Lörrach. Am Sonntag, 1. März, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Programm mit Führung, Gespräch und Lesung.

Wie das Dreiländermuseum Lörrach mitteilt, führen Museumsleiter Jan Merk und Schulamith Weil, die Tochter des Künstlers, ab 11.30 Uhr durch die Ausstellung. Im Anschluss ist ein Apéro geplant. Ab 13 Uhr liest Schulamith Weil aus dem Buch „Manfred Weil – Sein oder Nichtsein“ von Mechthild Kalthoff, das sich mit der Überlebensgeschichte ihres Vaters befasst. Die Programmpunkte können auch einzeln besucht werden, der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung ist Teil eines gemeinsamen Kultur- und Erinnerungsprojekts des Museums und des benachbarten Burghofs anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt stehen Leben und Werk des jüdischen Künstlers Manfred Weil, dessen Familie aus Breisach und Eichstetten stammte. Gezeigt wird eine Auswahl seiner Werke – von politischen Karikaturen über biblische Motive bis hin zu Porträts, Stillleben und Landschaften.

Trotz Verfolgung, Flucht und Internierung sei das Werk von einer ausgeprägten Lebensbejahung geprägt, so das Museum. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. März im Hebelsaal zu sehen.

Bild: Manfred Weil, Wolken am Kai, 2000.; Foto: S. Weil

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