(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Lörrach

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Lodernde Feuer auf den Hügeln rund um die Stadt markieren auch 2026 wieder einen der ältesten Bräuche, wie sie regelmäßig im Markgräflerland stattfinden: Das Fasnachtsfeuer in Lörrach wird in sämtlichen Stadt- und Ortsteilen entzündet. Am Wochenende nach dem Aschermittwoch sollen die Flammen traditionell die Wintergeister vertreiben. Erste Belege reichen nach Angaben der Stadt bis ins Jahr 1090 zurück, schriftliche Hinweise gibt es seit mindestens 1850.

Am Samstag, 21. Februar, startet das Fasnachtsfeuer Lörrach in mehreren Stadtteilen. In Lörrach ist Treffpunkt für Heimatfeier und Fackelzug der Parkplatz der Theodor-Heuss-Realschule. Dort beginnt um 18 Uhr der Verkauf von Stöcken, Fackeln, Scheiben und Verpflegungsgutscheinen für Jugendliche. Um 18.30 Uhr folgt die Heimatfeier, anschließend zieht der Fackelumzug zum Hünerberg. In Tumringen geht es ab dem Güggelbrunnen zur Lucke, in Brombach vom Rathaus zur Alten Schutti. In Röttelnweiler startet der Zug am Anwesen Röttelnweiler 38, Kinder erhalten dort kostenlose Fackeln und einen Verzehrbon.

Am Sonntag, 22. Februar, wird das Fasnachtsfeuer Lörrach in Stetten und Tüllingen fortgesetzt. In Stetten beginnt der Zug am Kirchplatz und wird von der Kinder- und Jugendguggemusik Ohre-Putzer begleitet. In Tüllingen startet der Fackelzug an der Glattacker-Schule in Richtung Lindenplatz. Eine Woche später, am 28. Februar, folgt das Fasnachtsfeuer in Hauingen mit Treffpunkt an der ehemaligen Gärtnerei Grieshaber.

Zum Brauch gehört das Scheibenschlagen, bei dem brennende Holzscheiben talabwärts geschlagen werden. Laut Stadt sind alle Veranstaltungen unter hohen Sicherheitsauflagen genehmigt und werden von den örtlichen Feuerwehren gesichert oder mitorganisiert.

Bild: Kristoff Meller

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