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Denzlingen: Hochspannungsleitung und Strommasten werden erneuert

In Denzlingen kann eine rund 4,5 Kilometer lange Hochspannungsleitung erneuert werden. Das Regierungspräsidium Freiburg hat das Vorhaben des Netzbetreibers Netze BW genehmigt. Insgesamt sollen 19 bestehende Strommasten abgebaut und durch neue ersetzt werden.

Ziel ist es, die Übertragungskapazität der 110-Kilovolt-Leitung zu erhöhen. Damit soll das regionale Stromnetz auf den steigenden Anteil erneuerbarer Energien vorbereitet und die Stromversorgung langfristig gesichert werden.

Leitung verläuft nördlich von Denzlingen

Der betroffene Leitungsabschnitt beginnt am nördlichen Ortsrand von Vörstetten. Von dort führt er in nordöstlicher Richtung, überquert die Bundesstraße 3 und verläuft nördlich um Denzlingen bis zum Umspannwerk.

Obwohl die Strecke nahe Vörstetten beginnt, finden sämtliche geplanten Arbeiten auf dem Gemeindegebiet von Denzlingen statt.

Neben dem Austausch der 19 Masten werden an einem weiteren Mast das Stahlgestänge und die Fundamente saniert. Außerdem sollen leistungsstärkere Stromleitungen angebracht werden.

Genehmigungsunterlagen sind öffentlich einsehbar

Mit dem sogenannten Planfeststellungsbeschluss hat das Regierungspräsidium die rechtliche Genehmigung für das Projekt erteilt.

Die Unterlagen können online auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg unter www.rp-freiburg.de/planfeststellung in der Rubrik „Energieleitungen“ eingesehen werden.

Dort werden auch Informationen zu möglichen rechtlichen Schritten gegen den Beschluss veröffentlicht. Die öffentliche Bekanntmachung erfolgt am 5. November 2026.

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