(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: CDU-Kreisverband Lörrach

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Der CDU-Kreisverband Lörrach kritisiert die vorgeschlagene Neuordnung des Bundestagswahlkreises Lörrach-Müllheim scharf. Der Kreisvorstand lehnt den Entwurf der Landeswahlleiterin entschieden ab.

Am Montag, 9. März 2026, beschäftigte sich der CDU-Kreisvorstand laut eigenen Angaben in einer Sitzung mit dem Vorschlag zur Wahlkreisreform. Der Entwurf sieht vor, das Mittlere Wiesental ab Schopfheim sowie das gesamte Obere Wiesental künftig dem Bundestagswahlkreis Waldshut zuzuordnen.

Der Kreisvorsitzende Stefan Glaser erklärte nach Angaben der CDU, eine Trennung des Wiesentals sei politisch und gesellschaftlich nicht vermittelbar. Historisch gewachsene Strukturen sowie geografische Zusammenhänge würden bei dem Vorschlag nicht ausreichend berücksichtigt.

Aus Sicht des Kreisverbands wäre eine andere Lösung sinnvoller: Statt Teile des Wiesentals abzutrennen, könnten die Gemeinden Rheinfelden (Baden) und Schwörstadt dem Wahlkreis Waldshut zugeordnet werden. Nach Angaben der CDU hätten diese Gemeinden historische Bezüge zum früheren Landkreis Säckingen, dessen Gebiet heute auf die Landkreise Lörrach und Waldshut verteilt ist.

Zudem verweist der Kreisverband darauf, dass Rheinfelden und Schwörstadt bereits heute zum Landtagswahlkreis Waldshut gehören. Auch geografisch liege eine Zuordnung zum Hochrheingebiet nahe.

Mit dieser Alternative könnten beide Bundestagswahlkreise laut CDU eine ähnliche Bevölkerungsgröße erreichen und damit die gesetzlichen Vorgaben zur Wahlkreiseinteilung besser erfüllen.

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