(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadtverwaltung Weil am Rhein
Frösche, Kröten und Molche sind wieder unterwegs – und das hat Folgen für Spaziergänger und Verkehr in Weil am Rhein. Mit Beginn der Laichzeit und Amphibienwanderung gelten im Dreiländergarten und im Bereich Nonnenholz vorübergehende Einschränkungen zum Schutz der Tiere.
Nach Angaben der Stadt Weil am Rhein machen sich die Tiere mit den ersten milderen Temperaturen auf den Weg von ihren Winterquartieren im Nonnenholzwald und im Mattfeld zu den Laichgewässern im Dreiländergarten. Dort hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eine bedeutende Amphibienpopulation angesiedelt, deren Bestand zuletzt weiter zugenommen hat.
Um Störungen zu vermeiden, dürfen die Wassergärten und Teiche im Dreiländergarten bis Ende Mai nicht genutzt werden, etwa für Modellboote. Zusätzlich gilt bis Ende Juli ein Betretungsverbot abseits der offiziellen Wege im Bereich der Teiche in Richtung Wald. Auf der Nonnenholzstraße wird im Waldabschnitt bis Ende Mai die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h reduziert.
Begleitet werden die Schutzmaßnahmen durch ehrenamtliches Engagement. Entlang der Nonnenholzstraße wird unter der Federführung des Truz ein rund 700 Meter langer Amphibienzaun aufgebaut. Die Tiere werden dadurch in Sammelbehälter geleitet und von Freiwilligen morgens und abends sicher über die Straße getragen.
Die Stadt bittet Besucherinnen und Besucher des LGS-Geländes um Rücksichtnahme. Die zeitlich begrenzten Einschränkungen seien notwendig, um die Amphibien während der sensiblen Laichzeit zu schützen und den Bestand langfristig zu sichern.


