(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Mit den ersten milden Nächten startet in Freiburg die Amphibien-Wanderung. Frösche, Kröten und Molche machen sich jetzt auf den Weg zu ihren Laichgewässern – und überqueren dabei Straßen, Rad- und Forstwege. Die Stadt Freiburg bittet deshalb um besondere Vorsicht und langsames Fahren.
Besonders aktiv sind die Tiere laut Stadt in der Dämmerung ab 18 Uhr sowie in den frühen Morgenstunden bis etwa 7 Uhr. Je wärmer und feuchter die Nächte, desto mehr Amphibien sind unterwegs. Dabei halten sich vor allem männliche Tiere häufig direkt auf dem Asphalt auf, was das Risiko erhöht, überfahren zu werden. Schon Fahrzeuge mit mehr als 30 Stundenkilometern können durch Druckwellen tödliche Verletzungen verursachen.
Amphibienschilder weisen entlang bekannter Wanderstrecken auf die Gefahr hin. Schutzmaßnahmen gibt es unter anderem im Kappler Kleintal, am kleinen Opfinger See und am Waldsee. Dort haben NABU und BUND nach Angaben der Stadt Schutzzäune errichtet, Ehrenamtliche bringen die Tiere über Wochen hinweg sicher über die Straßen. Auch entlang des Radwegs FR2 werden regelmäßig Bergmolche eingesammelt und zu nahegelegenen Gewässern gebracht.
Neue Warnschilder stehen zudem im Kappler Großtal, an der Eichhalde, an der Wintererstraße beim Haus Tobias in Herdern sowie am Schlierbergweg in der Unterwiehre. Hintergrund sind deutliche Bestandsrückgänge bei mehreren Arten in Baden-Württemberg.





