Mehr Bewegung für Kinder im Schulalltag und im Verein: Mehr als 600 Lehrkräfte, Trainer und weitere Fachkräfte aus ganz Südbaden haben sich dazu im Dreisamstadion in Freiburg weitergebildet. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Kinder und Jugendliche häufiger und zugleich sinnvoller in Bewegung gebracht werden können.
Organisiert wurden die beiden Veranstaltungen vom SC Freiburg und dem Südbadischen Fußballverband. Fachleute aus dem Fußball und dem organisierten Sport vermittelten dabei Methoden, die Bewegung, Spielen und Lernen stärker miteinander verbinden sollen.
Zu den Referenten gehörten Hannes Wolf, beim Deutschen Fußball-Bund für Nachwuchs, Training und Entwicklung verantwortlich, sowie der frühere Freiburger Torwarttrainer und heutige Bundestorwarttrainer Andreas Kronenberg. Beteiligt waren außerdem Fachleute des DFB, von ALBA Berlin und Advance.Football.
Schule am Vormittag, Verein am Abend
Am Vormittag richtete sich das Programm vor allem an Lehrkräfte, Beschäftigte in der Schulkindbetreuung, FSJ-Kräfte und Trainer. Sie beschäftigten sich damit, wie mehr Bewegung spielerisch in den Schulalltag integriert werden kann. Kinder des Adolf-Reichwein-Bildungshauses wirkten an den praktischen Einheiten mit.
Am Abend verlagerte sich der Schwerpunkt auf den Kinder- und Jugendfußball. Trainer aus südbadischen Vereinen erhielten Anregungen für eine spielorientierte Nachwuchsausbildung. Bei den praktischen Übungen waren Kinder des FC Freiburg-St. Georgen beteiligt.
Hinter den Weiterbildungen steht das Ziel, Kindern möglichst täglich mehr Bewegungsmöglichkeiten zu bieten. Dabei soll Bewegung nicht allein auf den klassischen Vereinssport beschränkt bleiben, sondern stärker in Schule und Alltag stattfinden.

