ORTENAUKREIS

Offenburg: Aktionswoche gegen Armut und Einsamkeit startet

Armut kann Menschen auch gesellschaftlich isolieren. Darauf macht eine landesweite Aktionswoche aufmerksam, die am Montag gestartet ist. In Offenburg läuft dazu unter dem Motto „Gemeinsam gegen Einsamkeit“ ein eigenes Programm mit Kunst und weiteren Aktionen.

Die mittlerweile 22. Aktionswoche „Armut bedroht alle“ beschäftigt sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig mit dem Zusammenhang zwischen Armut, Einsamkeit und Gesundheit. Weitere Themen sind gesellschaftlicher Zusammenhalt, soziale Infrastruktur, Wohnen und Bildung.

Die Caritas Baden-Württemberg weist darauf hin, dass für Menschen mit wenig Geld schon alltägliche Aktivitäten wie Vereinsbeiträge, Kinobesuche oder Fahrten mit Bus und Bahn zu einer finanziellen Hürde werden können. Dadurch könne soziale Isolation entstehen, die wiederum mit gesundheitlichen Belastungen verbunden sein könne.

Offenburg beteiligt sich mit eigenem Programm

In Offenburg läuft die lokale Aktionswoche vom 12. bis 23. Oktober unter dem Motto „Gemeinsam gegen Einsamkeit“.

Zum Auftakt wird am Montag, 12. Oktober, um 16 Uhr in der Metzgerstraße 13 die Ausstellung des Kunstprojekts „geSICHTet“ eröffnet. Für den 17. Oktober ist zudem ein kreatives Projekt zum Thema Einsamkeit angekündigt. Weitere Veranstaltungen sind Teil des Offenburger Programms.

Hinter der landesweiten Aktionswoche steht die Liga Baden-Württemberg mit den elf Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege. Mitorganisiert wird sie von der Landesarmutskonferenz, zu der neben Wohlfahrtsverbänden auch der DGB-Landesbezirk, der Tafelverband sowie Basis- und Betroffeneninitiativen gehören.

Ziel der Aktionswoche ist es, Armut und ihre Folgen sichtbar zu machen, Betroffenen Gehör zu verschaffen und soziale Akteure miteinander zu vernetzen.

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