Facade of the Augustiner Museum building with beige entry, large glass windows, and a vertical exhibition banner on the left against a blue sky.
FREIBURG

Freiburg: Augustinermuseum zählt dieses Jahr bislang 82.000 Gäste

Mehr als 82.000 Menschen haben das Augustinermuseum in Freiburg seit seiner Gesamteröffnung Ende Februar besucht. Sieben Monate nach dem Abschluss der mehr als 20 Jahre dauernden Bauphase zieht das Museum damit eine erste Zwischenbilanz. Gleichzeitig verändert sich ab Samstag, 10. Oktober, die Schwarzwald-Ausstellung: Historische Originale ersetzen dort die bisherige immersive Rauminstallation.

Vom 28. Februar bis zum 30. September wurden nach Angaben der Stadt insgesamt 82.494 Besucherinnen und Besucher gezählt. Zudem kamen 256 Erwachsenengruppen, Schulklassen und Kitagruppen ins Museum.

Seit März läuft der reguläre Museumsbetrieb mit Führungen, Workshops, Lesungen und Familienangeboten. Hinzu kamen unter anderem Veranstaltungen zur Woche der Inklusion, zum Internationalen Museumstag und zum Tag des offenen Denkmals.

Rund 200 Originale zum Schwarzwald

Eine größere Veränderung gibt es jetzt im Schwarzwaldbereich. Zum Auftakt nach der Gesamteröffnung konnten Besucher dort zunächst eine digital animierte Rauminstallation erleben. Ab 10. Oktober werden stattdessen rund 200 kulturgeschichtliche Originale gezeigt.

Die Ausstellung beschäftigt sich in drei Räumen mit dem Schwarzwald abseits bekannter Bilder von Bollenhut und Kuckucksuhr. Ein Bereich widmet sich traditionellen Handwerken und Erwerbsformen wie Glas- und Textilherstellung, Bergbau, Strohflechterei, Hinterglasmalerei und Uhrmacherei.

Ein weiterer Raum beschäftigt sich mit Schwarzwälder Trachten und ihrer Bedeutung für sozialen Status, regionale Herkunft und Tradition. Der dritte Bereich stellt dem idyllischen Bild des Schwarzwalds die teilweise harte historische Lebenswirklichkeit mit Entbehrungen, Hierarchien und der Mitarbeit aller Familienmitglieder gegenüber.

Zu sehen sind unter anderem Gemälde, historische Fotografien, Glas- und Keramikobjekte, Kleidung und Schlittschuhe. Digitale Stationen ergänzen die Ausstellung. Besucher können außerdem eine historische hölzerne Rückentrage, eine sogenannte „Krätze“, ausprobieren.

Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort (Archivbild)

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