ORTENAUKREIS

Offenburg: Schüler arbeiten an Hochschule mit KI und Robotik

Rund 90 Schülerinnen und Schüler aus fünf Schulen haben an der Hochschule Offenburg praktische Einblicke in Künstliche Intelligenz, Robotik, Mikroplastik und Energietechnik erhalten. Die zweitägigen Grundlagenveranstaltungen sind Teil des Seminarkurses 2026/27 und sollen die Zwölftklässler auch auf ihre Seminararbeiten vorbereiten.

Eingeladen hatte die pepperMINT-Stiftung. Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schulen Achern, der Gewerbeschule Bühl, der Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule Freiburg, der Gewerblichen Schule Lahr sowie der Technisch-Gewerblichen Schulen Offenburg.

Am ersten Kurstag konnten die Jugendlichen verschiedene Vorlesungen wählen. Themen waren unter anderem der praktische Einsatz von KI-Werkzeugen, selbstständig handelnde KI-Agenten, Robotik, Mikroplastik sowie Energiefragen am Beispiel eines Elektroautos.

Am zweiten Tag standen weitere Veranstaltungen zu Photovoltaik und Solarenergie sowie drahtlosen energieautarken Sensoren auf dem Programm. Zudem informierte die Hochschule über ihre Studienmöglichkeiten.

In praktischen Übungen konnten die Schülerinnen und Schüler das Gelernte ausprobieren. Sie bauten unter anderem Modellboote mit unterschiedlichen Motortypen und testeten diese im Strömungskanal. Weitere Gruppen beschäftigten sich praktisch mit KI, stellten Solarmodule her oder konstruierten einen eigenen Elektromotor.

Lehrende und Mitarbeitende der Hochschule führten die Jugendlichen außerdem in das wissenschaftliche Arbeiten ein. Die Veranstaltungen wurden von den Fakultäten Elektrotechnik, Medizintechnik und Informatik sowie Maschinenbau und Verfahrenstechnik angeboten.

Bild: Hochschule Offenburg

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