Wie wurden die historischen Schwarzwaldhöfe gebaut – und was lässt sich daraus für die Zukunft lernen? Im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach dreht sich am Sonntag, 18. Oktober, alles um traditionelle Baukunst und das Zimmererhandwerk. Von 11 bis 17 Uhr stehen Führungen, Vorführungen und Angebote für Familien auf dem Programm.
Den Auftakt macht um 11 Uhr die Heuboden-Akademie „Meisterwerk Schwarzwaldhaus – Vom Alten für die Zukunft lernen“. Dr. Friederike Zimmermann von Bauwerk Schwarzwald, Architekt Dr. Stefan Blum und Museumsleiter Thomas Hafen beschäftigen sich mit historischen Bauweisen, Materialien und Handwerkstechniken sowie der Frage, was davon für nachhaltiges Bauen heute interessant sein kann.
Um 14 Uhr führt Zimmerermeisterin und Museumsmitarbeiterin Regina Efinger unter dem Titel „Von Haus zu Haus“ durch das Museum. Dabei vergleicht sie den Hippenseppenhof als typisches Höhenhaus mit dem im Tal gelegenen Vogtsbauernhof und erklärt Unterschiede in der Konstruktion.
Zwischen 11 und 17 Uhr zeigen Zimmermänner außerdem traditionelle Techniken der Holzbearbeitung. Dabei kommen historische Werkzeuge wie Breitbeil und Deuchelbohrer zum Einsatz.
Auch Kinder können selbst bauen: In der offenen Werkstatt für Familien entsteht von 11 bis 16 Uhr unter dem Motto „Ein Häuschen für den Winter“ ein Winterquartier für Vögel.
Das Freilichtmuseum ist an diesem Tag von 9 bis 18 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17 Uhr. Der reguläre Eintritt kostet für Erwachsene und Senioren 13 Euro, für Kinder und Jugendliche von sechs bis 17 Jahren 7 Euro. Weitere Ermäßigungen und Familienkarten werden angeboten.
Bild: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof, Hans-Jörg Haas

