Im Landkreis Emmendingen sind am Samstag, 10. Oktober, zahlreiche Einsatzfahrzeuge unterwegs. Zwischen 6 und 17 Uhr findet eine große Katastrophenschutzübung statt. Dabei können Einsatzkräfte teilweise mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs sein. An Übungsorten sind außerdem künstlicher Rauch, realistisch dargestellte Verletzungen und kurzzeitige Verkehrsbehinderungen möglich.
Unter anderem ist eine Übung am Samstagvormittag beim Haus Tecum im Ramie-Areal in Emmendingen geplant, um 16 Uhr folgt eine Übung in der Dorfstraße in Sexau.
An der Übung beteiligen sich Feuerwehren, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und Bergwacht Schwarzwald. Einsatzkräfte aus fast allen Gemeinden vom Landkreis fahren zu verschiedenen Übungsorten.
Im Laufe des Tages werden mehrere voneinander unabhängige Einsatzlagen geübt. Die Szenarien laufen teilweise gleichzeitig oder überschneiden sich und werden zu einer gemeinsamen Gesamtlage zusammengeführt.
Das Landratsamt weist darauf hin, dass an einzelnen Übungsorten Nebelgeräte eingesetzt werden können. Dadurch kann sichtbarer, aber ungefährlicher Rauch entstehen. Auch eine erhöhte Geräuschentwicklung ist möglich. Geschminkte Darsteller simulieren Verletzungen teilweise sehr realistisch.
Der reguläre Schutz der Gemeinden bleibt nach Angaben vom Landratsamt während der gesamten Übung gewährleistet. Die Notrufnummern sollen nicht wegen erkennbarer Übungsaktivitäten blockiert werden.
Wer allerdings Rauch, Feuerschein oder eine andere mögliche Gefahrenlage bemerkt und keine Einsatzkräfte vor Ort erkennen kann, soll im Zweifel weiterhin den Notruf 112 wählen.
Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort (Archivbild)







