KREIS LÖRRACH

Waldshut und Lörrach: Polizei ermittelt wegen verletzten Pferden

Die Polizei ermittelt in drei Fällen mit verletzten Pferden im Süden ihres Zuständigkeitsbereichs. In einem Fall kann menschliches Zutun inzwischen mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Bei zwei weiteren Pferden ist dagegen noch offen, ob ihnen die Verletzungen durch Menschen zugefügt worden sein könnten.

Die Ermittlungen führt der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt der Polizei in Schopfheim. Zu den drei Fällen macht die Polizei in ihrer Mitteilung keine näheren Angaben zu Orten, Zeitpunkt, Art oder Schwere der Verletzungen. Auch Untersuchungsergebnisse stehen teilweise noch aus.

Die Polizei warnt deshalb ausdrücklich vor voreiligen Schlüssen: In einem der untersuchten Fälle spreche inzwischen vieles gegen menschliches Zutun. Bei den beiden anderen Fällen sei eine Verursachung durch Menschen bislang lediglich nicht auszuschließen.

Polizei gibt Tipps für Pferdehalter

Pferdebesitzer sollten nach Empfehlung der Ermittler Koppeln und Ställe auf Gegenstände, Einrichtungen und andere mögliche Gefahrenquellen überprüfen, an denen sich die Tiere verletzen könnten. Außerdem könne eine Kameraüberwachung an Stellen sinnvoll sein, an denen diese rechtlich zulässig ist.

Besteht bei einem verletzten Pferd auch nach genauer Prüfung der Umstände der Verdacht auf menschliches Zutun, empfiehlt die Polizei eine unverzügliche Meldung. Dadurch könnten die Chancen steigen, den Ablauf und eine mögliche Täterschaft zu klären.

Für die Landkreise Waldshut und Lörrach ist der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt während der üblichen Bürozeiten unter 07622 66698-0 erreichbar. In dringenden Notfällen gilt die 110.

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