Der Oberleitungsschaden auf der Rheintalbahn zwischen Offenburg und Freiburg hatte in der Nacht auf Samstag deutlich größere Folgen als zunächst bekannt. Zwei Nachtzüge strandeten im Bereich Riegel-Malterdingen und Kenzingen. Nach Angaben des DRK Malterdingen waren rund 700 Reisende betroffen. Einsatzkräfte versorgten die Fahrgäste mit Getränken und Decken. Erst nach mehr als sieben Stunden ging es demnach weiter.
BreisgauLIVE hatte am Samstagmorgen bereits über die nächtliche Totalsperrung zwischen Offenburg und Freiburg berichtet. Die Störung hatte laut strecken.info gegen 2.56 Uhr begonnen. Am Morgen meldete die Deutsche Bahn, dass die Reparatur an der Oberleitung im Raum Freiburg beendet sei. Zu diesem Zeitpunkt waren noch Folgeverspätungen möglich.
Zwei Nachtzüge bleiben stehen
Welche Auswirkungen die Störung in der Nacht auf die Reisenden hatte, zeigen nun Berichte der beteiligten DRK-Ortsvereine.
Nach Angaben des DRK Freiamt waren zwei Nachtzüge wegen der beschädigten Oberleitung im Bereich Malterdingen-Riegel und Kenzingen gestrandet. Die Einsatzkräfte wurden zur Betreuung der Fahrgäste alarmiert.
Das DRK Freiamt und das DRK Malterdingen versorgten die Menschen vor Ort mit Getränken und Decken und gaben Informationen zur Situation weiter. Das DRK Malterdingen berichtet von etwa 700 Betroffenen.
Mehr als sieben Stunden bis zur Weiterfahrt
Für die Reisenden bedeutete die Störung eine lange Nacht. Nach Angaben des DRK Malterdingen konnten die Züge erst nach mehr als sieben Stunden ihre Fahrt fortsetzen.
Der Oberleitungsschaden selbst war am Samstagmorgen nach Angaben der Deutschen Bahn repariert. Die Strecke war zuvor zwischen Offenburg und Freiburg vollständig gesperrt gewesen.
Der Einsatz zeigt damit im Nachhinein das Ausmaß der nächtlichen Störung: Neben den Auswirkungen auf den Bahnverkehr mussten Hunderte gestrandete Reisende über Stunden vor Ort betreut werden.
Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE (Archivbild)







