Vier historische Fälle von Mord und Totschlag aus der Ortenau stehen am Samstag, 3. Oktober, im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach im Mittelpunkt. Am Sonntag folgt ein Familienprogramm rund um rätselhafte Gegenstände aus vergangenen Zeiten.
Der Historiker Thomas Foerster zeichnet am Samstag ab 11 Uhr die Entwicklung der Kriminalität in der Ortenau von etwa 1700 bis ins frühe 20. Jahrhundert nach. Anhand konkreter Fälle aus Ettenheim-Wallburg, Seelbach, Nordrach und Lahr geht es auch darum, wie sich die Wahrnehmung von Kriminalität und der gesellschaftliche Umgang damit verändert haben.
Für Kinder gibt es parallel ein Mitmachangebot. Zwischen 11 und 16 Uhr können sie aus Baumscheiben, einem Stock und Schnur eine kleine Waage bauen.
Rätselhafte Gegenstände am Sonntag
Am Sonntag, 4. Oktober, beginnt um 11 Uhr die Familienführung „Rätsel, die bleiben“. Museumspädagoge Lucas Pilipp untersucht gemeinsam mit den Teilnehmern historische Gegenstände, deren ursprünglicher Zweck heute nicht mehr ohne Weiteres erkennbar ist.
Form, Material und Gebrauchsspuren sollen Hinweise auf die frühere Verwendung liefern. Bei manchen Objekten sind nach Angaben vom Museum selbst für Fachleute noch Fragen offen. In der offenen Werkstatt können Kinder von 11 bis 16 Uhr außerdem ein eigenes Brettspiel bauen.
Das Freilichtmuseum ist an beiden Tagen von 9 bis 18 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17 Uhr. Der reguläre Eintritt kostet für Erwachsene 13 Euro, für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren 7 Euro.
Bild: Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof, Hans-Jörg Haas







