(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Universitätsklinikum Freiburg
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Das Universitätsklinikum Freiburg gehört zu den Gründungsmitgliedern des neuen Vereins MEDI. Mit der Initiative wollen Kliniken und weitere Einrichtungen in Baden-Württemberg künftig digitale Dienste gemeinsam aufbauen und betreiben. Das Land hat die Entwicklung der zugrunde liegenden Plattform nach Angaben der Uniklinik mit rund 25 Millionen Euro finanziert.
MEDI soll Krankenhäusern, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren eine gemeinsame cloudbasierte digitale Infrastruktur bieten. Ziel ist es unter anderem, einheitliche technische Standards zu schaffen, IT-Systeme besser miteinander zu vernetzen und digitale Anwendungen gemeinsam bereitzustellen. Nach Angaben der Initiative sollen dadurch auch Beschäftigte in den Einrichtungen von nicht-medizinischen Aufgaben entlastet werden.
Das Universitätsklinikum Freiburg übernimmt bei dem neuen Verein eine zentrale Rolle. Der Leitende Ärztliche Direktor Frederik Wenz wurde zum Vorstandsvorsitzenden von MEDI gewählt. Michael Kraus, Chief Information Officer der Freiburger Uniklinik, gehört dem Präsidium an.
Die Plattform wurde in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam vom Land Baden-Württemberg, Kliniken und weiteren Partnern entwickelt. Sie soll nach Angaben der Beteiligten unter anderem die bislang stark fragmentierte IT-Landschaft im Gesundheitswesen besser miteinander verbinden. Auch Gesundheitsdaten sollen langfristig für Versorgung, Forschung und Innovation genutzt werden können.
Finanziert wurde die bisherige Entwicklung ressortübergreifend vom Sozial-, Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium. Das Innen- und Digitalisierungsressort war federführend bei der Umsetzung. Mit der Gründung vom Verein entsteht nun eine langfristige Steuerungsstruktur für die Plattform.
Bild: Universitätsklinikum Freiburg, Britt Schilling (Archivbild)






