(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Stadt Freiburg
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Die Geschichte von Sinti und Roma in Freiburg und der Region soll mit Interviews, einer digitalen Ausstellung und einem Audio-Rundgang aufgearbeitet werden. Das Projekt „Grabe, wo du stehst!“ vom Roma Büro Freiburg und Sinti Verein Freiburg erhält dafür eine Förderung der Europäischen Union. Es ist nach Angaben der Stadt das einzige ausgewählte Projekt aus Deutschland unter insgesamt zehn geförderten Projekten.
Im Mittelpunkt steht die regionale Geschichte der Sinti und Roma während des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit. Angehörige verschiedener Großfamilien sollen in Interviews von ihren Erinnerungen und Erfahrungen berichten. Damit sollen bislang wenig dokumentierte Familiengeschichten aus der Perspektive der Community festgehalten werden.
Neben Verfolgung und Vernichtung beschäftigt sich die Geschichtswerkstatt auch mit Überleben, Widerstand und Selbstbehauptung. Die Ergebnisse sollen als Broschüre, digitale Ausstellung und Audio-Rundgang durch das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg veröffentlicht werden.
Das Projekt läuft bis September 2027 und wird vom Dokumentationszentrum Nationalsozialismus sowie vom Nachbarschaftswerk Freiburg unterstützt. Neben dem Freiburger Projekt wurden nach Angaben der Stadt Vorhaben aus Finnland, Litauen, der Ukraine, Kroatien, Slowenien, Italien und Portugal für die EU-Förderung ausgewählt. Zur Höhe der Förderung macht die Mitteilung keine Angaben.
Öffentlich vorgestellt wird „Grabe, wo du stehst!“ am Dienstag, 13. Oktober, um 19.30 Uhr im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus am Rotteckring. Für die Teilnahme wird ein kostenloses Veranstaltungsticket benötigt. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.
Bild: Patrick Seeger (Archivbild)






