(Bildquelle unter Text, sonst Symbolbild) Quelle der Infos: Landgericht Freiburg
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Ein mutmaßlicher Millionenschaden durch Brandstiftung, 33 Fälle rund um geöffnete Paketsendungen und ein Sicherungsverfahren nach Vorfällen in Breisach beschäftigen in der kommenden Woche die Gerichte in Freiburg und Emmendingen. Die Verhandlungen beginnen zwischen Montag, 21. September, und Donnerstag, 24. September.
Am Amtsgericht Emmendingen muss sich ab Montag ein 30-Jähriger verantworten. Ihm werden Diebstahl und Verletzung vom Postgeheimnis in 33 Fällen vorgeworfen. Als Angestellter in der Paketzustellung soll er zwischen November 2022 und März 2024 verschiedene Sendungen geöffnet und deren Inhalt für sich behalten haben. Der Prozess beginnt um 9 Uhr.
Am Dienstag startet am Landgericht Freiburg ein Sicherungsverfahren gegen einen 40 Jahre alten Beschuldigten. Ihm werden mehrere Straftaten vorgeworfen, darunter Nachstellung, unerlaubtes Führen einer Waffe sowie Angriffe und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Nach Angaben vom Gericht soll der Mann vor allem im November 2025 aufgrund krankheitsbedingter Fehlvorstellungen wiederholt mit Einbruchswerkzeugen ein Wohnanwesen in Breisach aufgesucht und das Sicherheitsempfinden der dort lebenden Familie beeinträchtigt haben. Zu weiteren vorgeworfenen Taten soll es bei seiner Festnahme gekommen sein. Weitere Verhandlungstage sind für den 29. und 30. September angesetzt.
Ein dritter Prozess beginnt am Donnerstag am Landgericht Freiburg. Ein 45-Jähriger ist unter anderem wegen schwerer Brandstiftung angeklagt. Er soll im Januar 2025 einen Carport in Buchenbach angezündet haben. Das Feuer soll auf ein Wohngebäude übergegriffen und einen Schaden von mindestens einer Million Euro verursacht haben.
Im April 2025 soll der Mann außerdem ein Kinderfahrrad in einem Treppenhaus in Freiburg angezündet haben. Im selben Monat soll er in einem anderen Freiburger Mehrfamilienhaus einen Kellerbrand gelegt haben, bei dem mehrere Kellerabteile beschädigt oder zerstört worden seien. Den Schaden beziffert die Anklage dort auf rund 25.000 Euro. Laut Gericht soll den Taten jeweils ein Streit vorausgegangen sein.
Für diesen Prozess sind weitere Verhandlungstage am 28. September und 2. Oktober vorgesehen. Für alle Beschuldigten beziehungsweise Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.






